Home Beratungsansatz Coaching Leadership Seminare Portrait Kunden Netzwerk News Kontakt
Bereich: Seminare

News & Termine

SELBSTMANAGEMENT MIT ZRM

Handeln unter Druck: Stress- und Selbstmanagement-Training mit dem Zürcher Ressourcenmodell.

... mehr

Nutze die Kraft, die in dir steckt

Wie erlange ich mehr Autonomie in meinen Entscheidungen? Wie kann ich meinen Einfluss auf das eigene Handeln erhöhen? Wie schaffe ich es, auch in schwierigen Situationen kompetent zu agieren und dabei meine Grundüberzeugungen zu wahren? Dies sind typische Fragestellungen innerhalb eines Coaching-Prozesses. Die einfachste und zugleich umfassendste Antwort lautet: Erfolgreiches Selbstmanagement gelingt am besten, wenn wir uns in einem guten inneren Zustand, also einem ressourcenreichen Zustand, befinden.

Das ressourcenorientierte Stress- und Selbstmanagement befasst sich mit den Bedingungen, die notwendig sind, um dieses innere Potenzial in motivierte Handlung umzusetzen. In diesem Training stütze ich mich im Wesentlichen auf das „Zürcher Ressourcen-Modell“ (ZRM ©), ein neuartiges Selbstmanagement-Training. Das Modell wurde von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause für die Universität Zürich entwickelt, seine hohe Wirksamkeit ist durch mehrere Studien empirisch belegt.

Der Ressourcengedanke geht von folgender Grundannahme aus: Der Klient trägt die Kraft zur Lösung seiner spezifischen Probleme bereits in sich. Doch allein die Absicht, diese Kraft hervorzulocken, reicht nicht aus. Was auch immer hervorgelockt wird, muss in Handlung umgesetzt werden, damit die Ressource für den Klienten nützlich ist. Basierend auf motivationspsychologischen und neurobiologischen Erkenntnissen, beschreibt das ZRM methodische Wege, um den Transfer von der Absicht zur Handlung zu erreichen.

TEAMCOACHING

Eine sehr effektive Beratungsform, bei der sich die Teilnehmer einer Gruppe  wechselseitig zu schwierigen Fällen ihres Berufsalltags beraten, um Lösungen für problematische Situationen mit Mitarbeitern oder Kunden zu entwickeln.

... mehr

Erfahrungen nutzen, Lösungen gestalten

Eine Sonderform des Coachings ist das Teamcoaching. Es nutzt das Wissen und die Erfahrung der Teammitglieder, um anstehende Herausforderungen anzupacken, und ist eine besonders praxisnahe Professionalisierungsmaßnahme für Führungskräfte und Teams.
Bei der Bearbeitung der Praxisthemen werden sowohl Fragestellungen der Organisation als auch Fragestellungen der persönlichen Weiterentwicklung des Klienten ins Visier genommen.

Wiederkehrende und wichtige Schlüsselthemen aus den Coachings, die Hinweise auf Veränderungsbedarfe der Organisation liefern, können zudem über Feedbacks für das Unternehmen und das Management sichtbar und nutzbar gemacht werden.

Somit lässt sich Teamcoaching nicht nur als Personalentwicklungsmaßnahme nutzen, sondern auch als flankierende Maßnahme im Zuge von Veränderungsprozessen.

Teamcoaching folgt einem klar definierten Ablaufmodell. Dies sorgt dafür, dass auch Teilnehmer, die sich in Beratungssituationen unerfahren fühlen, von Anfang an einen  qualifizierten Beratungsprozess durchführen können. Die Teilnehmenden erlernen darüber hinaus eine professionelle Gesprächsführung sowie Problemlösungs- und Beratungskompetenz.

Gegenüber herkömmlichen Seminarangeboten bietet Teamcoaching eine Reihe von Vorteilen:

  • Da ausschließlich Situationen aus der Alltagspraxis der Teilnehmenden durchgearbeitet werden, sind die Transferprobleme des Gelernten in die Praxis weitaus geringer als in herkömmlichen Seminaren.
  • Langfristig setzt Teamcoaching starke Impulse für eine generelle Kompetenzentwicklung der Teilnehmenden, da sie neben der Fähigkeit zur Problemlösung  auch ihre Persönlichkeit fördert.
  • Durch Einübung des Verfahrens kann sich der externe Berater sukzessive aus der Maßnahme herausziehen, und das Team kann in Eigenregie das Teamcoaching fortsetzen.

ZUKUNFTSWERKSTÄTTEN

Bereichs- und hierarchieübergreifende Gruppen von 20 bis 200 Teilnehmern erarbeiten Zukunftsszenarien und Lösungen für aktuelle Herausforderungen.

... mehr

Alle für ein Ziel

Interview anlässlich einer Zukunftswerkstatt für BVI (Blohm und Voss Industries)

„Gemeinsamkeit ist das Schlüsselwort“

10 Fragen an Reinhard Ahrens

Zwei Tage haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Abteilungen und mit unterschiedlichen Positionen in der Zukunftswerkstatt über die Zukunft von BVI beraten und diskutiert. Sie haben Ideen entwickelt und Pläne geschmiedet. Immer mit dabei war Reinhard Ahrens. Er führte als Moderator gemeinsam mit Christian Talla und Torsten Voller durch die Veranstaltung in der Speicherstadt. „Die Gruppe, die sich im April in der Speicherstadt zur Zukunftswerkstatt getroffen hat, war BVI im Kleinen“, sagte Reinhard Ahrens. Im Interview zieht er Bilanz der zwei Tage und erklärt, warum Zukunftswerkstätten so erfolgreich sind.

Zukunftswerkstatt – woher kommt die Idee?

Die Idee ist schon über 20 Jahre alt. Es geht schlicht um die Frage: Wie schafft man es, dass viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und in verschiedenen Positionen über ein Thema miteinander sprechen? Erfinder der Zukunftswerkstatt ist der US-Amerikaner Marvin Weisbord. Er hat die ersten Zukunftswerkstätten in Krankenhäusern geleitet. Da diskutierten dann Patienten, Ärzte, Pfleger, Verwaltungsangestellte und Krankenkassen miteinander und überlegten, wie sie das Krankenhaus verbessern könnten. Das war damals etwas vollkommen Neues – und es hat funktioniert. Normalerweise hätten die Ärzte unter sich über medizinische Verbesserungen geredet und getrennt von ihnen die Verwaltung über die Kosten. Später hätte man dann versucht, in langen Sitzungen einen mühsamen Kompromiss zu finden. Die Patienten und Pfleger hätte man wahrscheinlich erst gar nicht einbezogen.

Was ist das Besondere an dieser Art von Tagung?

Damit die Sache klappt, müssen immer dieselben Bedingungen erfüllt sein: Nehmen wir das Beispiel BVI. Die Gruppe, die sich im April in der Speicherstadt zur Zukunftswerkstatt getroffen hat, war BVI im Kleinen. Mitgemacht haben Mitarbeiter aus allen Bereichen. Also, der Schweißer-Lehrling und der Meister, die Bürokraft und der Manager, die Leute aus der Produktion ebenso wie die Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung und so weiter. Kurzum: Es waren Mitarbeiter aus allen Abteilungen und Hierarchie-Ebenen dabei. Wir nennen das: „Das ganze System ist im Raum“.

Und was passiert dann?

Gemeinsamkeit ist das Schlüsselwort. Es geht immer um dieselben Fragen: Worüber sind wir uns einig? Was wollen wir alle? Die Erfahrung zeigt, dass Projekte, die von allen befürwortet werden, eine größere Chance haben, umgesetzt zu werden.

Nehmen Sie als Moderator Einfluss auf die Zukunftswerkstatt?

Nein. Die Teilnehmer arbeiten selbstständig in kleinen Gruppen. Sie sind verantwortlich für ihr Ergebnis. Wir als Moderatoren machen keine inhaltlichen Vorgaben und halten auch keine Fachvorträge, die darstellen, wo es lang gehen soll. Die Idee der Zukunftswerkstatt vertraut darauf, dass die Teilnehmer sehr viel Wissen, Können und Erfahrungen mitbringen, um dann miteinander gute Ideen für die Zukunft zu finden.

Warum funktioniert die Zukunftswerkstatt so gut?

Es ist das Gemeinschaftsgefühl. Alle Teilnehmer wollen gemeinsam die Zukunft gestalten. Auch wenn ich noch nie an einer solchen Zukunftswerkstatt teilgenommen habe, spüre ich schnell: Hier arbeiten wir wirklich gemeinsam an etwas Wichtigem, hier ist meine Meinung gefragt. Und hier geht es nicht darum, Fehler zu rechtfertigen, oder darum, dass jemand gewinnt. Es ist oft harte, konzentrierte Arbeit, aber es macht viel Spaß. Zum Beispiel wenn die Zukunftsideen dann ganz kreativ vorgestellt werden. Ein Teilnehmer sagte während der BVI-Veranstaltung: „Ich habe Job im Spaß“. Das wurde dann zum Motto der zwei Tage.

Wie wurden die Teilnehmer für die BVI-Zukunftswerkstatt ausgewählt?

Wir haben BVI darum gebeten, Mitarbeiter aus allen Unternehmensabteilungen einzuladen. Neue Mitarbeiter und Mitarbeiter, die schon sehr lange dabei sind, ebenso junge wie ältere Mitarbeiter, Männer und Frauen und alle aus unterschiedlichen Hierarchie-Ebenen. So haben wir einen wirklich guten Querschnitt gefunden.

Wie wird in einer Zukunftswerkstatt gearbeitet?

Grundsätzlich werden auf einer Zukunftswerkstatt vier Punkte bearbeitet: die Vergangenheit eines Unternehmens, seine Gegenwart, die Zukunft und schließlich das gemeinsame Entwickeln von Ideen.

Wie sah das konkret für die BVI-Zukunftswerkstatt aus?

Die Teilnehmer haben zunächst die wichtigsten Meilensteine der BVI-Vergangenheit gesammelt sowie die ihrer eigenen Vergangenheit (UH: bei BVI?) und des Umfeldes. Das können Sie übrigens auch sehr schön in der Ausstellung sehen. Da hängen drei imposante Zeitlinien mit den wichtigen Ereignissen von 1980 bis heute. Anschließend analysierten die Teilnehmer die Gegenwart: Welche Trends und Entwicklungen wirken auf BVI ein? Was wollen die Kunden? Was passiert auf den Märkten, im Wettbewerb, in der Technik?

Und wie ging es dann weiter?

Im dritten Schritt erarbeiteten alle einen Zukunftsentwurf für BVI. Wie erfolgreich kann BVI im Jahre 2015 sein? Da waren die Teilnehmer dann gefordert, Ideen zu entwickeln. Im vierten Schritt sind diese Ideen in Arbeitsgruppen weiter durchdacht und besprochen worden. Die Ideen, über die Einigkeit bestand, wurden zum Schluss vorgestellt. So gab es am Ende der Zukunftswerkstatt sehr kompakte Empfehlungen dazu, welche Maßnahmen, Ideen und Projekte zukünftigen Erfolg sichern könnten.

Was kommt nach der Zukunftswerkstatt?

Wichtig ist es, dass die gesamte Belegschaft über die Ergebnisse informiert wird. Das geschieht bei BVI ja gerade über diese Mitarbeiterzeitung und die Ausstellung zur Zukunftswerkstatt, auf der man die Arbeitsschritte der Teilnehmer verfolgen kann. Dann braucht man eine Planung für die Umsetzung. Darin wird gezeigt, wie die Ideen und Vorschläge realisiert werden sollen.

NLP Business Coach

Mehrstufiges Ausbildungscurriculum zum NLP Business Coach für Führungskräfte und Menschen in beratender Funktion.